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Dienstag, 24. Februar 2026

 Blog 09_2026


Gas, Realitätscheck und Energie-Bremsklotz: Wie Katherina Reiche die Energiewende gefährdet

Deutschland braucht eine funktionierende Energiepolitik - und zwar nicht irgendeine, sondern eine, die technisch fundiert, klimawissenschaftlich abgesichert und wirtschaftlich sinnvoll ist. Das ist eine Erwartung, die an einen Wirtschafts- und Energieministerin gestellt werden muss. In den letzten Monaten jedoch hat Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) wiederholt Entscheidungen und Vorschläge vorgelegt, die nicht nur ideologisch rückwärtsgewandt wirken, sondern auch im Widerspruch zu wissenschaftlichen Analysen und energiepolitischen Notwendigkeiten stehen. Das hat längst nicht nur Umweltverbände kritisiert, sondern auch Expert*innen aus der Branche, wie z. B. Vertreter der DGS - Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e. V.. An dieser Stelle stellt sich zwingend die Frage, welche Gründe wohl für eine solch offensichtliche Fehlorientierung sorgen. Der Ruf nach einem Untersuchungsausschuss, der die zu vermutenden persönlichen Gründe einer Katherina Reiche, prüft und gegebenenfalls die Ministerin in die Schranken weist oder im Extremfall des Amtes enthebt, wird immer lauter. Vielleicht wird es langsam mal Zeit die Leistungsfähigkeit einer Katherina Reiche laut zu hinterfragen.


Die Ultradrehung: „Realitätscheck" als Bremse

Reiche hat mehrfach einen sogenannten „Realitätscheck der Energiewende" propagiert, der zunächst harmlos klingt, in der Praxis aber genau das ausbremst, was Deutschland dringend braucht: den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien. Kritische Stimmen, etwa von der Deutschen Umwelthilfe (DUH), warnen, dass der Rahmen dieses „Checks" künstlich die Nachfrage nach erneuerbaren Kapazitäten niedrig ansetzt, indem wichtige innovative Sektoren wie Elektromobilität, Solarthermie, Wärmepumpen, Speichertechnologien (Strom und WÄRME) und Digitalisierung außen vor bleiben - also genau jene Technologien, die die Energiewende robuster machen würden. Dass es dabei nicht allein um nüchterne Realität geht, sondern um politische Prioritätensetzung und zu vermutende persönlichen Interessen, wird daran deutlich, dass Reiche ihre „Realismus“-Diskurse in dieselbe Phase stellt, in der sie gleichzeitig massiven Zubau von Gaskraftwerken fordert - fossilen Kraftwerken, die sich über Jahrzehnte hinweg festschreiben würden. Handelt es sich hiereventuell sogar um einen Dienst an Kumpanen der beruflichen Vergangenheit?? Da versteht man durchaus den lauter werdenden Ruf nach einem Untersuchungsausschuss der das mal kritisch hinterfragt und prüft.


Gaskraftwerke als Leitstern - ein teurer Irrweg

Zwar ist es erstrebenswert, Versorgungssicherheit herzustellen - aber der Fokus von Reiche auf den schnellen Bau von mindestens 20 Gigawatt Gaskraftwerksleistung ist problematisch. So kritisiert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dass dieser Fokus auf Gaskapazitäten zulasten anderer, effizienter und sauberer Flexibilitätsoptionen geht, etwa Solarthermie, Wärme-/Strom-Speichern, Demand-Side-Management, Geothermie, Biogas etc.. 

Dass diese Kritik berechtigt ist, unterstreichen nicht nur Expertenverbände wie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS), die hierin widersprüchliche Schlussfolgerungen zum eigenen Monitoringbericht und eine Verzerrung der wissenschaftlichen Datenlage sehen, sondern auch NGOs: Sascha Müller-Kraenner von der DUH der das Monitoring und die ausgestellten Maßnahmen als „Klientelpolitik erster Güte für die großen Gaskonzerne" bezeichnet.
https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/geplante-staatshilfen-fuer-neue- gaskraftwerke-deutsche-umwelthilfe-reicht-beschwerde-bei-europaeische/

https://www.linkedin.com/posts/catiana-krapp-b78a81124_wow-so-einfach-funktioniert-lobbyismus-activity-7431957127113371648-UnKb?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAACFKNUBiEpVkvGGj1bz3W5L2j2T_Ru8BFc

Von der kritischen Zerlegung durch Greenpeace mal abgesehen.     https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/gasausstieg/kritik-am-energiewende-monitoringbericht

Der massive Vorstoß für Gasslots resultiert nicht aus einer technokratischen Notsituation, sondern zu einer Zeit, in der erneuerbare Technologien global dominieren und weiterhin signifikant günstiger sind als fossile Kraftwerke. Wenn selbst zahlreiche Netzanalysen zeigen, dass Speicher, Sektorenkopplung und smarte Netze Versorgungslücken zuverlässig ausgleichen können, entpuppt sich der Gasfokus als ideologisch motivierte Entscheidung - mit teurem Preisschild für Wirtschaft und Verbraucher.


Subventionsabbau und Abkehr von grüner Priorität

Hinzu kommt, dass Reiche in offiziellen Verlautbarungen - etwa im Monitoringbericht des BMWE - darauf drängt, Subventionen für erneuerbare Energien zu reduzieren und stattdessen „kosteneffizientere Marktmechanismen" zu etablieren. Gleichzeitig propagiert sie Technologien wie Carbon Capture & Storage (CCS) und setzt Wasserstoff-Politik auf weniger ambitionierte Beine als noch im Vorjahr geplant. Das ist kein technisches Rebalancing, sondern ein ideologischer Schwenk weg von einer Energiezukunft, die auf klimafreundliche, erneuerbare Erzeugung und Innovation setzt, hin zu einer „neutralen" Marktlogik, die fossile Interessen stärker berücksichtigt. Das hieraus der Eindruck eines gewissen ,,Geschmäckles“ entsteht, versteht sich glaube ich von selbst.


Inkompetenz oder Klientelpolitik?

Ein Blick auf den Hintergrund der Ministerin macht skeptisch: Reiche war zuvor in führenden Positionen bei einem großen Energie-Netzbetreiber tätig und nun setzt sie Prioritäten, die genau diesen Sektor stärken und zuspielen würden. Auch wenn qualifizierte Fachpolitik auf Erfahrungen aus dem Energiesektor angewiesen ist, entsteht hier schnell der Eindruck, dass Interessenlagen und politische Weichenstellungen zu stark miteinander verknüpft sind. Das ist nicht nur populistische Kritik - NGOs, Energiewirtschaft und Branchenverbände sehen die Maßnahmen als wirtschaftlich unklug, politisch schlecht durchdacht und klimapolitisch verheerend.


Ein sachlicher, besserer Weg: Erneuerbare und Innovation statt fossiler Nostalgie

Deutschland hat die technologischen Möglichkeiten, um die Energieversorgung nachhaltig, ressourceneffizient und wirtschaftlich zu gestalten. Dazu gehören unter anderem:

  • Solarthermie und langfristige thermische Speicher, die saisonale Schwankungen ausgleichen können und Heiz- und Kühlbedarfe direkt adressieren.

  • Groß- und kleinteilige Energiespeicher (Batterien, Pumpspeicher, Wasserstoff als Energieträger), um Dunkelflauten zu überbrücken, ohne fossile Kraftwerke vorzuhalten.

  • Smart Grids und Nachtfrageflexibilisierung (Demand-Side-Management), die Netzstabilität durch Verbrauchsintelligenz steigern.

  • Sektorenkopplung zwischen Strom, Wärme und Industrieprozessen, die Synergien erschließt und fossile Lasten eliminiert.


All diese Technologien haben nicht nur das Potenzial, Klimaziele zu erreichen, sondern auch Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und technologische Exporte zu fördern. Wenn der Fokus auf Kosten-Effizienz und Versorgungssicherheit wirklich ernst gemeint wäre, müsste er auf Innovation liegen - nicht auf einer Renaissance fossiler Technologien.


Fazit

Was derzeit unter dem Label „Realitätscheck“ und „kosteneffizienter Energiewende" vorgelegt wird, ist nicht der nüchterne Blick einer Ministerin die es fachlich besser wissen sollte, sondern ein politisches Manöver, das den Ausbau der Erneuerbaren drosselt und alte, teure und klimaschädliche Infrastrukturen reanimiert - mit dem Kollateralschaden für Klima, Verbraucher und Industrie.


Deutschland braucht kein Gas-Déjà-vu, sondern eine mutige, wissenschaftlich untermauerte Energiewende. Die aktuelle Linie von Katherina Reiche entpuppt sich zunehmend als ideologischer Irrweg

- und sie ist der falsche Kompass für Deutschlands Energiezukunft.


Montag, 9. Februar 2026

 Blog 08_2026


Wenn in China das Frühlingsfest naht – was internationale Kooperationen jetzt wissen sollten

In China kommt das Frühlingsfest – auch bekannt als Chinesisches Neujahr – mit großen Schritten näher. Für die Volksrepublik ist es das wichtigste Fest des Jahres: ein kultureller, gesellschaftlicher und emotionaler Fixpunkt, vergleichbar mit einer Mischung aus Weihnachten, Neujahr und Sommerferien. Für internationale Kooperationspartner hingegen ist diese Zeit oft eine Herausforderung – vor allem dann, wenn man sie unterschätzt.

Denn rund um das Frühlingsfest, einige Wochen davor und danach, läuft die Industrie und Wirtschaft vielerorts nur auf halber Kraft. Produktionslinien stehen still, Entscheidungswege verlängern sich, Ansprechpartner sind nicht erreichbar. Millionen von Menschen reisen zu ihren Familien, Fabriken schließen, Büros bleiben verwaist. Was aus europäischer Sicht irritierend wirken kann, ist in China gelebte Normalität – und verdient Respekt.

Für ausländische Partner ist diese Phase nicht immer leicht zu „lesen“. Termine verschieben sich, Projektpläne geraten ins Wanken, Deadlines lösen sich scheinbar in rote Glücksumschläge auf. Doch genau hier liegt der Schlüssel zu erfolgreicher Zusammenarbeit: nicht im Widerstand, sondern im Verständnis.

Wer mit China kooperiert, muss sich arrangieren – und vor allem vorbereiten. Strategisch wichtige Projekte, etwa Neuproduktentwicklungen, Markteintritte oder kritische Produktionsanläufe, sollten möglichst nicht in diese Zeit fallen. Gute Planung bedeutet hier kulturelle Kompetenz. Wer das Frühlingsfest respektiert und seine Zeitachse daran ausrichtet, spart nicht nur Nerven, sondern stärkt auch die Beziehung zum Partner.

Die gute Nachricht: Nach dem Frühlingsfest wird wieder durchgestartet. Mit neuer Energie, frischem Tatendrang und oft bemerkenswerter Geschwindigkeit nehmen Unternehmen ihre Arbeit wieder auf. Entscheidungen werden getroffen, Projekte vorangetrieben – und auch die Messe-Saison schließt sich nahtlos an. Wer die ruhigere Phase klug genutzt hat, ist dann klar im Vorteil.

Internationale Kooperationen benötigen immer ein Verständnis für beide Seiten. Sie leben vom Respekt für unterschiedliche Kulturräume, vom bewussten Sich-aufeinander-Einlassen – und im Idealfall vom gemeinsamen Erleben solcher besonderen Zeiten. Wer versteht, warum das Frühlingsfest in China eine so zentrale Rolle spielt, versteht auch ein Stück chinesischer Denk- und Arbeitsweise.

Genau hier setzen wir an.

WOELL-Consulting arbeitet in Deutschland eng mit dem Partner Kathai Media & Consulting in China zusammen. Gemeinsam bilden wir eine belastbare Brücke zwischen Deutschland und China. Wir vernetzen und begleiten deutsche Unternehmen, die in China aktiv werden möchten – ebenso wie chinesische Unternehmen, die den Schritt nach Deutschland oder Europa planen. Dabei sind wir jeweils lokal vertreten, sprechen die Sprache, kennen die Märkte und – mindestens genauso wichtig – die kulturellen Feinheiten.

Denn erfolgreiche internationale Zusammenarbeit entsteht nicht allein durch Verträge und Zahlen. Sie entsteht durch Vertrauen, Verständnis und das richtige Timing. Oder anders gesagt: Wer weiß, wann man besser Gas gibt – und wann man besser innehält – ist langfristig erfolgreicher.

In diesem Sinne: 新年快乐ein gutes neues Jahr. Und danach: volle Kraft voraus.



 Blog 07_2026


Wie man mit China-Klischees deutsche Klimapolitik diskreditiert – Heute mal mit offen gelegtem Giftzahn

@Axel Bohanowskis Text in der WELT, von Heute [Rubrik „Wissen“;-) ] „Wie China die deutsche Klimahörigkeit ausnutzt“ ist kein analytischer Beitrag, sondern ein kulturkämpferisches Erzeugnis. Er gehört in jene Gattung von Springer-Artikeln, die sich als Realismus tarnen, aber im Kern Ressentiments bewirtschaften. China ist darin weniger Staat oder Wirtschaftsmacht als Chiffre: für Überforderung, Kontrollverlust und die Kränkung, dass sich globale Entwicklungen nicht mehr in Hamburg oder München entscheiden.

Der zentrale Kampfbegriff Klimahörigkeit verrät dabei mehr über den Autor als über die Politik. Wer ernsthaft glaubt, dass Regierungen, Konzerne, Versicherer und Militärplaner weltweit aus religiösem Eifer auf Dekarbonisierung setzen, hält Ideologie offenbar für ein Hobby der anderen. In Wirklichkeit reagieren Märkte, Investoren und Staaten auf physikalische, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen. Das ist langweilig – und deshalb wird es im Springer-Universum lieber als Sekte karikiert.

China übernimmt im Text die Rolle des dämonischen Strippenziehers. Es produziert Solarmodule, also muss es tricksen. Es investiert in Batterien, also manipuliert es. Dass dieselbe Logik jahrzehntelang bei westlichen Öl- und Gaskonzernen als legitimes Geschäftsmodell galt, wird diskret verschwiegen. Wenn Exxon oder Gazprom Abhängigkeiten schaffen, ein Trump-Spender die Kontrolle über Ölspeicher übernimmt, heißt das Versorgungssicherheit. Wenn China Lieferketten dominiert, ist es Ausnutzung. Das ist keine Analyse, das ist geopolitische Doppelmoral mit journalistischem Siegel.

Besonders unerquicklich ist die Darstellung der europäischen Selbstentmachtung als chinesische List. Die Zerstörung der deutschen und europäischen Solarindustrie nach 2012 war kein Werk Pekings, sondern eine Mischung aus politischer Kurzsichtigkeit, Lobbydruck und ordnungspolitischem Dogmatismus. Oder schlichter ausgedrückt, die fehlgeleiteten Entscheidungen von überforderten politischen Vertretern dieser Zeit (Altmaier MdB BMWI + Reiche PstS BMU) die sich von einem scheinbar fehlgeleiteten Solarpionier haben inspirieren lassen, der es wohl nicht verstanden hatte sein Unternehmen zukunftssicher auszurichten und dafür einen Schuldigen brauchte. China hat diese Lücke nicht „ausgenutzt“, sondern schlicht gefüllt bzw., um es in der Fußballsprache auszudrücken - den Fehlpass angenommen und das Tor erzielt. Wer darin eine perfide Strategie erkennt, sollte weniger nach Peking schauen und mehr in alte Bundestagsprotokolle und den Protokollen so mancher Boardmeetings.

Auch bei den Emissionen wird moralisch aufgerüstet und faktisch abgerüstet. China emittiert viel – korrekt. Dass es gleichzeitig Fabrikhalle für westlichen Konsum ist, wird ignoriert. Das Smartphone, der Laptop, die Solaranlage: alles sauber im Westen bilanziert, der CO₂-Rucksack praktischerweise ausgelagert. Diese Form der Klimarechnung funktioniert nur, solange man die eigene Bequemlichkeit nicht mitdenken muss.

Der Text unterschlägt zudem systematisch, dass China längst in einem Tempo erneuerbare Energien ausbaut, das selbst wohlmeinende EU-Strategiepapiere erröten lässt. Gigawatt um Gigawatt Solar- und Windkraft, massive Investitionen in Netze, Speicher und Elektromobilität – das alles passt nicht zum Bild des zynischen Trittbrettfahrers. Also wird es entweder kleingeredet oder ignoriert. Selektive Wahrnehmung ist schließlich das Schmieröl jeder Polemik.

Der eigentliche Zweck des Artikels ist jedoch ein anderer: Verantwortung umlenken. Nicht deutsche Konzerne, die jahrelang von globalisierten Lieferketten profitierten, sollen erklären, warum sie technologische Risiken verschliefen. Nicht politische Entscheidungsträger, die Industriepolitik für Teufelszeug hielten. Schuld ist eine diffuse „Klimablase“. Sie ist der perfekte Sündenbock: allgegenwärtig, anonym und wehrlos.

So entsteht ein Text, der vorgibt, Machtverhältnisse zu entlarven, aber in Wahrheit Angst vor Veränderung rationalisiert. Transformation wird als Unterwerfung geframet, Kooperation als Naivität, Komplexität als Verrat am gesunden Menschenverstand. Das ist kein Journalismus im aufklärerischen Sinn, sondern Meinungsmanagement für ein Publikum, das Bestätigung sucht.
Gut, wir sind bei Artikeln aus der Feder eines Mitarbeiters des Springer-Verlages jetzt nicht wirklich überrascht, oder sind wir doch??


Fazit: Wer Klimapolitik kritisieren will, darf das gern tun – hart, faktenbasiert und streitlustig. Wer stattdessen mit China-Karikaturen arbeitet und Ressentiments als Realismus verkauft, betreibt keine Aufklärung. Er betreibt Stimmung. Stimmung die erkennen lässt, dass hier wohl politische Vorgaben zur Sprachrichtung erwartet werden. Und das ist vielleicht das eigentlich Hörige an diesem Text: die Loyalität gegenüber einem Weltbild, das ohne Feindbilder nicht mehr auskommt.

Oder anders formuliert:
Eine harte Auseinandersetzung über Klima- und Industriepolitik ist notwendig. Sie braucht Zahlen, Proportionen und Verantwortlichkeiten. Was sie nicht braucht, ist Sinophobie als rhetorische Abkürzung zur Pointe. Wer so argumentiert, nutzt nicht China aus – sondern die eigene Leserschaft. Aber hey, nach wie vor gibt es genügend Leser die der Meinung sind, Wahrheit liegt in den Werke des Springer-Verlages. Na dann mal Prost.